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Musikverband mit Perspektive - Hauptversammlung 2017

  • Veröffentlicht: Dienstag, 07. März 2017 00:00
  • Geschrieben von Wolfgang Löhnig

Nachwuchs bildet beim ARMV breite Basis / Waltraud Köninger und Klaus-Peter Mungenast geehrt

Ottenhöfen (lö). Bei der Hauptversammlung am Samstag im Feuerwehr-Gerätehaus in Ottenhöfen konnten die im Acher- Renchtal- Musik-Verband (ARMV) organisierten Vereine auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zur Veranstaltung grüßte Präsident Klaus-Peter Mungenast neben den Vereinsvertretern auch Bürgermeister Hans-Jürgen Decker und den Ehrungsbeauftragten beim Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB) Helmut Steinmann.

Pressereferent Wolfgang Löhnig (rechts) wurde nach nahezu 40 Jahren aus dem Präsidium verabschiedet.

Die Blasmusik steht im Verband auf einem sehr hohen Niveau, betonte Mungenast, dazu gebe es eine erfolgreiche Jugendarbeit in den Vereinen, viele Jugendorchester aber auch Seniorenorchester sind als Klangkörper gefragt. Bis zur einstimmigen Aufnahme (zum nächstmöglichen Zeitpunkt) des Musikvereins Trachtenkapelle Wagshurst in den Verband gab es Im ARMV 38 Vereine mit 3261 Musikerinnen und Musikern. 39 Prozent davon sind unter 18 Jahre alt, 60 Prozent bis 27 Jahre. Zwei Vereine haben ein Durchschnittsalter bei den Aktiven von 19 Jahren, 24 Vereine stehen bei 29 Jahren im Schnitt und bei elf Vereinen liege das Durchschnittsalter zwischen30 und 37 Jahren, lediglich bei einem Verein liege das Alter bei 43 Jahren, „die Blasmusik ist jung“ unterstrich der Präsident. 6357 Fördermitglieder unterstützen die Vereine. Jeder der Vereine hat ein Hauptorchester, ins gesamt gebe es 192 Ensembles. In diesem Zusammenhang reklamierte Mungenast, dass bei der Blasmusik jeder Verein nur einmal eine Dirigentenpauschale bekomme, anders beim Sport, da erhalten die Vereine für mehrere Übungsleiter eines Vereins die Pauschale des Landes.

Im Jahr 2018 wird im Zusammenhang mit der Landesgartenschau das Landesmusikfestival durchgeführt, berichtete Mungenast. Eine ideale Auftrittsmöglichkeit für die Vereine im ARMV. Einen Wettbewerb im Verband werde man wieder 2018 ausrichten. Bis dahin dauern die Vorbereitungen. Vor allem, ermunterte Mungenast, verbandseigenen Kapellen, sich zu melden. Erfolgreich war 2016 auch das Jungmusikerleistungsabzeichen (JLMA). Vor allem die Verleihung der Nadeln sei eine Veranstaltung, die von einer breiten Öffentlichkeit verfolgt werde. Man müsse früh mit der Begeisterung der Jugend für Musik beginnen, auch in diesem Jahr konnten wieder sechs Vereine mit den Grundschulen in Bottenau, Nußbach, Sasbachried, Sasbachwalden, Stadelhofen und Waldulm Kooperationen durchführen. Angesichts der demographischen Entwicklung ein absolutes Muss. Mungenast empfahl die überfachliche Ausbildung nicht zu vernachlässigen, informierte über eine Veranstaltung zum Bundeskinderschutzgesetz. Erfolgreich waren auch die Dollenberg-Konzerte, für 2017 sind die Vorbereitungen weitestgehend abgeschlossen. Das Sinfonische- Verbands- Jugend- Blasorchester (SVJBO) wird am 29. April in der Klosterkirche Erlenbad ein Konzert geben, Zur Optimierung der Besetzung werden noch weitere junge Musiker gesucht. Abschließend dankte Präsident Mungenast den Kommunen, von denen die Vereine in vielfältiger Weise gefördert werden, sei es mit Zuschüssen, kostenlosen Proberäumen, aber auch für die Förderung der Musikschule Achern-Oberkirch und die Beteiligung an entstehenden Defiziten. Er dankte aber auch den Sponsoren, wie der Sparkasse oder den Peterstaler Mineralquellen.

Geschäftsführerin Martina Meyer konnte von 45 Ehrungen berichten, 174 Jugendliche erwarben die JMLA in den unterschiedlichen Klassen. Franz Schindler berichtete als Interims-Jugendleiter vom Organisationsteam für das SVJBO unter Leitung von Melanie Fuchs. Neben dem Kirchenauftritt in Erlenbad ist ein Doppelkonzert mit dem Orchester in Germersheim geplant.

Verbandsdirigent Roldolf Heidler warb intensiv für die Einführung von Bläserklassen, er empfahl, dass sich zwei Vereine zusammentun, falls die Arbeit von einem nicht erledigt werden können. Der erfolgreiche Dirigentenworkshop mit Professor Vierneisel soll in diesem Jahr fortgesetzt werden, Räume gibt es in Nußbach. Eine der Hauptaufgaben des Verbands sei die Fortbildung, deshalb übernimmt der Verband auch in diesem Jahr 100 Euro von den anfallenden Gebühren. Von schwarzen Zahlen konnte Kassier Sven Schmiederer berichten.

Das neu gewählte Präsidium des Acher-Renchtal Musikverbandes.
v.l.n.r.: Rudolf Heidler, Sven Schmiederer, Karl Bühler, Helmut Krampfert, Klaus-Peter Mungenast, Antonia Sester, Martina Meyer,
Hanspeter Stüber, Franz Schindler, Melanie Fuchs, Waltraud Köninger
Auf dem Foto fehlen: Johannes Börsig und Christian Sämann

Die anstehenden Neuwahlen wurden von Bürgermeister Hans-Jürgen Decker geleitet. Er hatte zuvor die Gäste in Ottenhöfen willkommen geheißen. Alle Präsidiumsmitglieder wurden einstimmig gewählt: Präsident Klaus-Peter Mungenast (Kappelrodeck), Vizepräsident Helmut Krampfert (Neusatz), Geschäftsführerin Martina Meyer (Achern), Kassier Sven Schmiederer, Verbandsdirigent Rudolf Heidler, Verbandsjugendleiterin Antonia Sester, vier Beisitzer: Waltraud Köninger, Franz Schindler, Karl Bühler, Christian Sämann, Pressereferent Hanspeter Stüber, Internetbeauftragter Johannes Börsig, Beauftragte SVJBO Melanie Fuchs. Kassenprüfer Johannes Baier, Hubert Bürg. Die Hauptversammlung 2018 wird in Ödsbach durchgeführt, 2020 gibt es in Ulm ein Verbandsmusikfest.

Engagement gewürdigt: Helmut Steinmann mit Waltraud Köninger und Klaus-Peter Mungenast (von links).

BDB- Vizepräsident Helmut Steinmann war zu Ehrungen angereist. Waltraud Köninger gehört seit 20 Jahren dem Präsidium an. Die aktive Musikerin aus Oberachern betreut zudem ComMusic, das Vereins-Verwaltungsprogramm. Sie erhielt die Goldene Verdienstnadel.

Seit 15 Jahren ist Präsident Klaus-Peter Mungenast im Amt. Steinmann hob das Engagement des Präsidenten hervor, sowohl im ARMV als auch im BDB. Durch seine verbindliche Art, sein immenses Wissen und seine Erfahrung habe er in kurzer Zeit eine neue Verbandsära entwickelt. Durch seine Vernetzung auf der politischen Ebene hat er dem Verband ein großes inneres und äußeres Ansehen verschafft. Er händigte die Verdienstnadel in Silber aus.

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